schillingreport 2022 – Transparenz an der Spitze

Die Führungsgremien der Schweizer Wirtschaft und des öffentlichen Sektors

Durchbruch an allen Fronten im Generationenprojekt auf dem Weg zu einer ausgewogenen Geschlechterdurchmischung. Vorreiter sind die SMI-Unternehmen: In deren Geschäftsleitungen klettert der Frauenanteil um 5 Prozentpunkte (+36 %) auf 19 %, im Verwaltungsrat wird der Richtwert von 30 % geknackt – 3 Jahre vor Ablauf der Übergangsfrist. Unter den 100 grössten Arbeitgebern der Schweiz beschäftigen erstmals mehr Unternehmen (34 %) mindestens 2 Frauen in der Geschäftsleitung als keine (31 %). Gleichzeitig steigt der Frauenanteil in deren Geschäftsleitungen um 4 Prozentpunkte auf 17 % (+31 %). Die Unternehmen dürften bei gleicher Entwicklung den geforderten Richtwert von 20 % spätestens 2024 erreichen, 6 Jahre vor Ablauf der Übergangsfrist. In den Verwaltungsräten des Private Sector steigt der Frauenanteil auf 26 % (+2 Prozentpunkte), auch hier wird die Quote von 30 % schon 2024 erreicht werden. Der öffentliche Sektor verzeichnet bereits einen Anteil von 23 % Frauen im Topkader.

Der schillingreport erhebt seit 2006 die Daten zur Zusammensetzung der Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte der rund 100 grössten Schweizer Arbeitgeber. Die Analysen zeigen auf, wie sich diese Gremien über die letzten 17 Jahre entwickelt haben, mit einem besonderen Augenmerk auf die Gender Diversity und den Ausländeranteil in den Führungsetagen. Zum sechsten Mal vergleicht der schillingreport die Führungsgremien der Privatwirtschaft mit den öffentlichen Verwaltungen, sowie die Gender-Diversity-Pipeline.

Der schillingreport schafft Transparenz an der Spitze und hat sich durch die konstante Zeitreihenanalyse als anerkannte Bestandesaufnahme der Führungsetagen der Schweiz etabliert.

Weitere Informationen finden Sie im schillingreport 2022 sowie unter Medienmitteilung.