- 1 Executive Summary
- 2 Einleitung
- 3 Allgemeine Angaben zum Report
- 4 Die Führungsgremien der Unternehmen und des öffentlichen Sektors
- 4.1 Zusammensetzung der Gremien
- 4.2 Verantwortungsbereiche der Topkader des Bundes und der Kantone sowie der Geschäftsleitungsmitglieder
- 4.3 Erfahrung der Gremiumsmitglieder
- 4.4 Alter der Gremiumsmitglieder
- 4.5 Verweildauer der ausgetretenen Gremiumsmitglieder
- 5 Die Gender Diversity der Unternehmen und des öffentlichen Sektors
- 5.1 Frauenanteile in der Gesamtsicht
- 6 Die Nationalitäten im Private Sector
- 6.1 Geschäftsleitung
- 6.2 Verwaltungsrat
- 6.3 Frauen
- 7 Ein Blick auf interessante Untergruppen
- 7.1 CEOs und VRP
- 7.2 SMI-Unternehmen
- 8 Übersicht der einbezogenen Unternehmen
- 9 Datengrundlage
- Abkürzungsverzeichnis
- Downloads
1 Executive Summary
Die Schweizer Wirtschaft steht vor weitreichenden Herausforderungen: Digitalisierung, technologische Disruption, Dekarbonisierung und demografische Verschiebungen erhöhen den Druck auf die Führungsstrukturen. In der 21. Ausgabe des schillingreport stellt sich die Frage, ob die Veränderungen in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der 100 grössten Arbeitgeber tragfähig genug sind, um diesen Herausforderungen langfristig zu begegnen. Begünstigen oder gar behindern diese Entwicklungen die Schweizer Unternehmen?
Altersstruktur der Geschäftsleitung verändert sich
Das Alter der GL-Mitglieder stieg im Durchschnitt seit 2011 von 50 Jahren kontinuierlich auf aktuell 53 Jahre an, das der CEOs von 52 Jahren auf 55 Jahre. Auffällig ist, dass auch die neuen GL-Mitglieder älter sind: Waren sie 2006 beim Eintritt in die GL 46 Jahre alt, liegt ihr Eintrittsalter inzwischen bei 50 Jahren – obwohl die Verweildauer der ausgetretenen GL-Mitglieder mit 6 Jahren unverändert blieb. Die Welt ist heute deutlich komplexer als noch vor 20 Jahren, die Kadenz externer Ereignisse nimmt zu. Diese anspruchsvollen Herausforderungen verlangen nach bewährter Führungs- und Lebenserfahrung, weshalb es wenig überrascht, dass die GL-Mitglieder heute älter in die Geschäftsleitung eintreten als noch vor 20 Jahren und somit auch älter austreten.
Die Entwicklung des Alters nur durch die sich verändernde Demografie erklären zu wollen, ist allerdings unzureichend. Ein vertiefter Blick in die Daten zeigt deutliche Verschiebungen in der Altersstruktur der GL: Der Anteil GL-Mitglieder, die 50 Jahre oder älter sind, stieg von 49% in 2006 auf aktuell 72 % an; allein die Gruppe der über 60-Jährigen entwickelte sich von 5% auf 9%. Somit machen aktuell die 55- bis 60-Jährigen mit 35% die grösste Gruppe aus, während dies 2006 die 45- bis 49-Jährigen mit 28% waren. Letztere stellen derzeit nur noch 19%. Auffällig ist dabei auch, dass 2006 23% der GL-Mitglieder jünger als 45 Jahre waren, zurzeit sind es lediglich 9%.
Insgesamt zeigt sich eine klare Konzentration auf ältere Jahrgänge, früher war die Altersstruktur gleichmässiger. Ältere Geschäftsleitungsmitglieder bringen zwar wichtige Erfahrungen ein, doch fehlende Generationenvielfalt kann strategische Blind Spots erzeugen. Für die nächsten zehn Jahre sind die Nomination Committees deshalb gefordert, die Nachfolgeplanung der Geschäftsleitung aktiv und vorausschauend anzugehen, um Talente rechtzeitig einzubinden und ihnen Perspektiven im Unternehmen aufzuzeigen.
Kompetenz vor Nationalität
Der Anteil GL-Mitglieder ohne Schweizer Pass beträgt 48% – der zweithöchste Stand seit Erhebungsbeginn 2006. Dabei sind 71% der ausländischen GL-Mitglieder sogenannte Inländer/innen: Personen ohne Schweizer Pass, die vor ihrer Beförderung ins oberste Führungsgremium bereits berufliche Erfahrung in Schweizer Unternehmen gesammelt haben. Die 20 global tätigen SMI-Unternehmen weisen einen Ausländeranteil von 74% auf – auch hier dominieren die Inländer/innen mit 75%. Schweizer Unternehmen rekrutieren traditionell einen Teil ihrer Fachkräfte im Ausland und verstehen es, diese gezielt zu entwickeln und langfristig an die Schweizer Wirtschaft zu binden – was Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit stärkt. Gleichzeitig kann eine zunehmende Regulierung das Risiko bergen, den Zugang zu globalen Fachkräften so stark einzuschränken, dass dies mittelfristig zum Nachteil für die Schweizer Wirtschaft werden könnte.
Schaut man das Sample ohne die 20 SMI-Unternehmen an, beträgt der Anteil GL-Mitglieder ohne Schweizer Pass 42%. Gleichzeitig hat rund ein Fünftel der Unternehmen (19%) eine rein schweizerische GL, 15% haben keine Schweizer/innen in der GL.
Stagnation nach Erreichen der Geschlechterrichtwerte
Aktuell stagniert der Frauenanteil in allen Samples. Im VR stieg dieser nur geringfügig: im Gesamtsample von 33% auf 34% und im SMI von 35% auf 36%. Mit Ablauf der Übergangsfrist zur Erreichung des Geschlechterrichtwerts im VR per 1. Januar 2026 rückt die Verantwortung der Unternehmen in den Fokus. Zwar erreichen 71% der Unternehmen den Richtwert von 30 % Frauen im VR, doch knapp ein Drittel (29%) verfehlt ihn weiterhin, 4% der Unternehmen haben keine Frau im VR. Die 16 börsenkotierten Unternehmen aus dem Sample, die den Richtwert noch nicht erreichen, sind dabei besonders gefordert. Denn ab dem Vergütungsbericht 2026 müssen sie die Gründe für das Nichterreichen angeben und Massnahmen zur Förderung des untervertretenen Geschlechts darlegen.
In der GL stagniert der Frauenanteil bei 22%. Der Frauenanteil unter den neu ernannten GL-Mitgliedern liegt bei 21%, dem Tiefstwert seit 2020. Die Anzahl ausgetretener Frauen ist mit 28 auf dem zweithöchsten Stand seit Beginn der Erhebung. Auch in den 20 SMI-Unternehmen zeigt sich diese abflachende Entwicklung: Der Anteil weiblicher GL-Mitglieder ist hier sogar rückläufig und sank von 28% in 2025 auf aktuell 27%. 25% der Vakanzen im SMI wurden mit Frauen besetzt.
Um die aktuelle Dynamik besser einordnen zu können, lohnt sich ein Blick auf unsere Umfrageergebnisse von 2025 zur Gender-Diversity-Pipeline, welche die Frauenanteile unterhalb der GL untersucht. Zwischen 2016 und 2025 stieg der Frauenanteil im Middle Management von 22% auf 28% und im Topmanagement von 14% auf 21%. Besonders stark wuchs währenddessen der Frauenanteil in der GL von 6% auf 2%. Der Fokus der Unternehmen schien in den vergangenen Jahren jedoch primär auf der Erfüllung des Richtwerts gelegen zu haben und ging zulasten eines nachhaltigen Aufbaus weiblicher Führungskräfte über alle Stufen hinweg. Daraus stellt sich die Frage, ob die Schweizer Wirtschaft den langfristigen Mehrwert geschlechterdurchmischter Führungsteams auf allen Stufen wirklich bewusst ist, oder ob Gender Diversity noch immer primär als regulatorische Pflicht statt als strategischer Erfolgsfaktor verstanden wird.
Auch im öffentlichen Sektor flacht die Entwicklung des Frauenanteils im Topkader ab und stagniert bei 27%. Lange galt der Public Sector als Vorreiter in Sachen Gender Diversity, mittlerweile hat die Privatwirtschaft auf 22% aufgeholt. Beim Bund hat sich der Frauenanteil im Topkader bei 38% eingependelt und liegt auf dem Niveau der Jahre 2022–2024.
Wandel der Profile im Verwaltungsrat: Mehr Markt und Technologie
Nach der Wirtschaftskrise 2008 lag der Fokus des Verwaltungsrats auf Governance, Regulierung und Risikokontrolle – Juristinnen und Juristen spielten eine zentrale Rolle. Heute stehen Unternehmen jedoch vor anderen Herausforderungen: Globale Märkte, technologische Disruption, Digitalisierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz erfordern ein vertieftes Verständnis von Geschäftsmodellen, Märkten und Technologien. Geopolitische Unsicherheiten und fragmentierte Märkte erhöhen den Druck auf international ausgerichtete Unternehmen zusätzlich. Persönlichkeiten mit wirtschaftlichem sowie MINT-Profil rücken mit ihrem Zugang zu diesen Fragestellungen in den Fokus. Dies spiegelt sich auch in der Verwaltungsratsarbeit: 12 Unternehmen haben bereits ein dediziertes Digitalisierungs-/Technologiekomitee, deren Vorsitzende/r mehrheitlich einen MINT-Hintergrund hat.
Besonders das Anforderungsprofil von VR-Präsidien entwickelt sich substanziell weg von primär rechtlicher Kontrolle hin zu strategischer Markt- und Technologiekompetenz. Noch 2006 verfügten 27% der VR-Präsidenten und -Präsidentinnen über einen juristischen, 33% über einen wirtschaftswissenschaftlichen und 22% über einen MINT-Abschluss. Heute zeigt sich ein anderes Bild: Der Anteil Juristinnen und Juristen ging auf 17% zurück, während 42% einen wirtschaftswissenschaftlichen und 34% einen MINT-Hintergrund aufweisen.
Ihr Guido Schilling


Guido Schilling, Herausgeber schillingreport
T direct +41 44 366 63 81
guido.schilling@guidoschilling.ch
2 Einleitung
Seit 21 Jahren erhebt die guido schilling ag die Daten zur Zusammensetzung der Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber. Seit zehn Jahren wurde die Auswertung auf den öffentlichen Sektor ausgedehnt, indem die Topkader aller 26 Kantone und der Bundesverwaltung analysiert wurden. Zusätzlich fragt die guido schilling ag im Zweijahresrhythmus die 250 bedeutendsten Unternehmen der Schweiz an, ihre Zahlen zur Gender-Diversity-Pipeline bekannt zu geben, um so das Potenzial an Managerinnen auf den Stufen Topmanagement und Middle Management sichtbar zu machen. Der schillingreport schafft «Transparenz an der Spitze» und hat sich als unabhängiges und anerkanntes Instrument der Bestandsaufnahme und weiterführenden Analyse der Führungsetagen in der Schweiz etabliert.
Die Daten zu den Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten der 100 grössten Arbeitgeber wurden vom internen Projektteam der guido schilling ag zusammengetragen. Eigene Recherchen, persönliche Befragungen und direkte Anfragen bei Unternehmen, die üblicherweise keine Daten öffentlich publizieren, machen die Erhebung so wertvoll. Die Vollständigkeitsrate der Daten für die Geschäftsleitungen beträgt 99%, jene für die Verwaltungsräte liegt bei 99%. Die Daten für den öffentlichen Sektor wurden ebenfalls vom internen Projektteam der guido schilling ag recherchiert.
Für die Daten zur Gender-Diversity-Pipeline wurden die 250 bedeutendsten Unternehmen direkt angefragt, da dieses Zahlenmaterial nicht öffentlich zugänglich oder recherchierbar ist. Der Stichtag für die Erhebungen zu den 100 grössten Arbeitgebern und zum öffentlichen Sektor ist der 31. Dezember 2025. Da die Daten zur Gender-Diversity-Pipeline nur alle zwei Jahre erhoben werden, ist der Stichtag dort der 31. Dezember 2024.
Trends und Entwicklungen werden zusätzlich anhand der Untergruppen Frauen, Ausländer, SMI-Unternehmen sowie CEOs und VRP gesondert untersucht und analysiert.
In diesem Jahr enthält der schillingreport eine Reihe von Interviews mit CEOs, VRPs sowie Staatsschreiberinnen des öffentlichen Sektors. Ihre Ansichten bieten neben der Datenanalyse eine interessante und abwechslungsreiche Lektüre.
3 Allgemeine Angaben zum Report
Der Report der grössten Schweizer Arbeitgeber enthält seit zehn Jahren zusätzlich den öffentlichen Sektor und die Zusammensetzung von dessen Topkader sowie die Gender-Diversity-Pipeline der 250 bedeutendsten Schweizer Unternehmen. Diese erweiterten Inhalte haben sich über die Jahre als wertvolle Ergänzung erwiesen und werden auch in den kommenden Jahren spannende Entwicklungen aufzeigen. Das interne Projektteam der guido schilling ag recherchierte die relevanten Daten über die unterschiedlichsten Kanäle und fragte fehlende Daten direkt bei den Unternehmen nach. So stellten viele Unternehmen Informationen zur Verfügung, welche nicht öffentlich zugänglich sind. Der schillingreport basiert auch in seinem einundzwanzigsten Erscheinungsjahr auf einer soliden Datenkonsistenz.
Datengrundlage
Die Datengrundlage ist online verfügbar und gibt umfassend über alle Samples Auskunft. Diese enthält auch zusätzliche Auswertungen zu Ausbildungen und Alter der Gremiumsmitglieder, Sprachen im öffentlichen Sektor etc., die im Report nicht aufgeführt sind, und gibt somit einen weitreichenden Überblick zu den untersuchten Samples.
Untersuchte Samples
Die Liste aller einbezogenen Firmen kann am Ende des Reports eingesehen werden. Dabei wird zwischen mehreren Samples unterschieden, die zur besseren Orientierung durch eine entsprechende Farbgebung gekennzeichnet sind.
| Private Sector Die 100 grössten Schweizer Arbeitgeber | Public Sector 26 Kantone und die Bundesverwaltung | Gender-Diversity-Pipeline Befragung der 250 bedeutendsten Schweizer Unternehmen |
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| Geschäftsleitung | Verwaltungsrat | Topkader (Bundeskanzler/in, Staatsschreiber/innen, Generalsekretäre/ Generalsekretärinnen, Amtsleiter/innen) | Bundesrat/ Regierungsrat | Geschäftsleitung Topmanagement Middle Management Belegschaft | Verwaltungsrat |
Das Sample zur Privatwirtschaft mit den 100 grössten Schweizer Arbeitgebern, so wie es seit 2006 analysiert wird, wird im gesamten Report mit Private Sector bezeichnet. Das Sample zur Gender-Diversity-Pipeline, für das die 250 bedeutendsten Schweizer Unternehmen angefragt wurden, wird mit Gender-Diversity-Pipeline betitelt. Sowohl für den Private Sector als auch die Gender-Diversity-Pipeline werden die 20 Unternehmen des Swiss Market Index (SMI) gesondert ausgewertet. Das Sample des öffentlichen Sektors beinhaltet alle 26 Kantone sowie die Bundesverwaltung und wird Public Sector genannt. Der Stichtag für die Erhebungen zu den 100 grössten Arbeitgebern und zum öffentlichen Sektor ist der 31. Dezember 2025. Da die Daten zur Gender-Diversity-Pipeline nur alle zwei Jahre erhoben werden, ist der Stichtag dort der 31. Dezember 2024.
Für die Gender-Diversity-Pipeline werden zusätzlich zur Geschäftsleitung auch die zwei Führungsstufen unterhalb der Geschäftsleitung bezüglich Frauenanteilen beleuchtet, um sichtbar zu machen, ob in der darunterliegenden Managementstufe überhaupt ein Potenzial an Frauen vorhanden ist, die sich auf die nächsthöhere Stufe entwickeln können. Mit Topmanagement sind die Führungsteams der Geschäftsleitungsmitglieder und unter Middle Management die Direct Report an das Topmanagement gemeint. So gibt diese Analyse einen Überblick zu den drei obersten operativen Führungsstufen der Unternehmen. Als Vergleich dazu wird auch der entsprechende Wert der gesamten Belegschaft angeschaut.
Die Grösse eines Samples kann sich von Fragestellung zu Fragestellung unterscheiden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass für manche Erhebungen nicht von allen Personen die vollständigen Daten vorliegen. Alle Prozentangaben wurden – bis auf wenige Ausnahmen – gemäss den gängigen Regeln auf ganze Zahlen gerundet, da Kommastellen eine Genauigkeit vorspiegeln, die nicht der Realität entspricht.
Den im Untersuchungsjahr neu in die Gremien eingetretenen Personen kommt in der Auswertung eine besondere Bedeutung zu, da sich an ihnen Neuerungen und Trends oftmals besser aufzeigen lassen.
Das Sample Private Sector beinhaltet sowohl Konzerne als auch deren Tochtergesellschaften, welche den Kriterien der Auswahl genügen. Diese vermeintliche Doppelspurigkeit erweist sich als notwendig, da manche Tochtergesellschaften eine dominante Rolle im Schweizer Markt einnehmen. So wurde beispielsweise sowohl die Konzernmutter Zurich Insurance Group als auch die Schweizer Ländergesellschaft Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG ausgewertet. Weitere Beispiele für eine Mehrfacherfassung sind die ABB Ltd. und UBS AG mit ihren Tochtergesellschaften ABB Schweiz AG respektive UBS Switzerland AG. Bei der Erhebung der Verwaltungsräte wurden die Tochtergesellschaften, Ländergesellschaften und Konzerndivisionen konsequenterweise weggelassen.
Die Grösse des Private-Sector-Samples variiert über die Jahre aufgrund von Fusionen, Übernahmen und der Zusammensetzung des SMI. Auch Veränderungen innerhalb eines Unternehmens können zur Folge haben, dass die zugrunde liegenden Kriterien für die Aufnahme in den schillingreport nicht mehr erfüllt werden. Aktuell wurden für den Private Sector 963 Geschäftsleitungsmitgliederin 120 Unternehmen untersucht. Für den Public Sector wurden in 26 Kantonen und der Bundesverwaltung 1053 Topkader untersucht. Für die Analyse der Gender-Diversity-Pipeline wurden die letztjährigen Zahlen von 155 Unternehmen übernommen.
Das Sample der Verwaltungsräte im Private Sector ist kleiner als jenes der Geschäftsleitungen, da die Verwaltungsräte von Schweizer Ländergesellschaften sowie solche von Konzerndivisionen nicht einbezogen wurden. Eine Erhebung dieser Gremien würde das Bild des Samples verzerren. Aktuell wurden 865 Verwaltungsratsmitglieder in 95 Unternehmen untersucht. Für den Public Sector wurden 162 Bundesrats- und Regierungsratsmitglieder bezüglich der Frauenanteile analysiert. Für die Analyse der Gender-Diversity-Pipeline wurden die letztjährigen Zahlen von 155 Unternehmen übernommen.
Branchenverteilung der untersuchten Unternehmen
Im schillingreport 2026 sind für den Private Sector 120 Unternehmen aus 10 verschiedenen Branchen vertreten. Es dominieren die Produzierende Industrie (38) und Retail/Consumer Goods (21). Die Finanzdienstleister – Versicherungen und Banken zusammengenommen – sind mit 21 Unternehmen vertreten.
Für die Gender-Diversity-Pipeline wurden 155 Unternehmen aus 11 verschiedenen Branchen untersucht. Es dominiert die Produzierende Industrie mit 27 teilnehmenden Unternehmen. Die Finanzdienstleister – Versicherungen und Banken zusammengenommen – sind mit 43 Unternehmen vertreten.
4 Die Führungsgremien der Unternehmen und des öffentlichen Sektors
Das erste Hauptkapitel des schillingreport beleuchtet die Zusammensetzung der Geschäftsleitungen und der Verwaltungsräte der Privatwirtschaft und die Zusammensetzung der Topkader sowie der Bundes- und Regierungsräte des öffentlichen Sektors.
4.1 Zusammensetzung der Gremien
Geschäftsleitungen und Topkader
In den Geschäftsleitungen entwickelte sich der Frauenanteil während der Jahre 2006 bis 2016 von 4% auf 6% mit durchgehend relativ tiefen Frauenanteilen unter den neu gewählten Geschäftsleitungsmitgliedern. Ab 2017 verzeichnete der Private Sector höhere Frauenanteile unter den neuen Geschäftsleitungsmitgliedern und erreichte 2019 8% Frauen. 2022 gelang ein Rekordwachstum von +4 Prozentpunkten von 12% Frauenanteil auf 17% dank 39% Frauen unter den neu Berufenen. 2024 erreichten dir Geschäftsleitungen den Geschlechterrichtwert mit einem Frauenanteil von 20%. Aktuell besetzen Unternehmen 21% der offenen Stellen mit Frauen und der Frauenanteil stagniert auf 22%.
Die Fluktuation im Public Sector ist mit 9% tiefer als in der Privatwirtschaft mit 17%, der Frauenanteil unter den neu berufenen Topkadern ist mit 31% etwas höher als in der Privatwirtschaft mit 21%. Jedoch flacht auch im öffentlichen Sektor die Entwicklung des Frauenanteils im Topkader ab und stagniert bei 27 %. Betrachtet man die Bundesverwaltung losgelöst von den Kantonen, beläuft sich der Frauenanteil im Topkader auf 38%, wobei aktuell 33% der Vakanzen beim Bund mit Frauen besetzt wurden. In den 26 Kantonen beträgt der Frauenanteil im Topkader 26%
Die 20 SMI-Unternehmen erreichten bereits vor 4 Jahren den Geschlechterrichtwert und stehen aktuell bei 27% weiblichen Geschäftsleitungsmitgliedern. Betrachtet man das Sample der hundert grössten Arbeitgeber ohne die 20 SMI-Unternehmen, so zeigt sich, dass diese den Richtwert in der Geschäftsleitung auch dort erreicht wurde, mit aktuell 21%.
Die Anteil Ausländer/innen wurde nur für die Unternehmen der Privatwirtschaft erhoben, da der Public Sector im Topkader nahezu ausschliesslich Schweizerinnen und Schweizer beschäftigt und eine Erhebung der Ausländeranteile keinerlei Relevanz hat. Im Private Sector liegt der Ausländeranteil in den Geschäftsleitungen bei 48%, wobei die neu im Erhebungsjahr hinzugekommenen Geschäftsleitungsmitglieder ebenfalls 48% Ausländer/innen sind. Anders ausgedrückt, verfügt knapp die Hälfte der neu berufenen Geschäftsleitungsmitglieder über keinen Schweizer Pass.
Verwaltungsräte und Bundes-/Regierungsräte
In den Verwaltungsräten der Privatwirtschaft wurde der Geschlechterrichtwert vor zwei Jahren (2024 31%) erreichen, aktuell finden sich 34% weibliche Mitglieder im Verwaltungsrat. Unter den neu gewählten Verwaltungsratsmitgliedern finden sich 38% Verwaltungsrätinnen. Mehr als ein Drittel vakanter Verwaltungsratssitze wurde somit mit einer Frau besetzt. Die politischen Gremien des Bundes und der Kantone weisen 35% Bundes- und Regierungsrätinnen auf (2025 34%), wobei der Bund 29% Bundesrätinnen zählt.
Im SMI stieg der Frauenanteil im Verwaltungsrat geringfügig von 35% auf 36%. Betrachtet man die hundert grössten Schweizer Arbeitgeber ohne die 20 SMI-Unternehmen, so erreichen diese aktuell einen Frauenanteil von 33% im Verwaltungsrat und erfüllen somit den geforderten Geschlechterrichtwert.
Der Anteil Ausländer/innen in den Verwaltungsräten der Privatwirtschaft beträgt 39% (2025 37%), wobei 48% der neu gewählten Verwaltungsratsmitglieder über keinen Schweizer Pass verfügen. Im Public Sector wird auf diese Erhebung verzichtet, da die politischen Ämter ausschliesslich Schweizern/Schweizerinnen vorbehalten sind.
4.2 Verantwortungsbereiche der Topkader des Bundes und der Kantone sowie der Geschäftsleitungsmitglieder
Die Verantwortungsbereiche der Topkader des Bundes und der Kantone
Im Topkader des Public Sector wird neben dem Gesamtsample nach 3 Verantwortungsbereichen oder Funktionsgruppen unterschieden. Zum einen werden die 26 Staatsschreiber/innen und der Bundeskanzler separat betrachtet, zum anderen die Generalsekretärinnen und Generalsekretäre sowie die Amtsleiter/innen.
Die Verantwortungsbereiche der Geschäftsleitungsmitglieder
Bei den Geschäftsleitungsmitgliedern wird unterschieden zwischen Business- und Service-Funktionen. Als Business-Funktionen gelten alle umsatzrelevanten Rollen im Unternehmen bzw. jene Funktionen, die im Kerngeschäft des Unternehmens sind wie z.B. Sales, Marktverantwortungen, Forschung, Entwicklung und Produktion. Unter Service-Funktionen werden alle Rollen zusammengefasst, die eine Support-Funktion im Unternehmen und keine direkte umsatztreibende Wirkung haben wie z.B. Human Resources und Kommunikation.
68% der Geschäftsleitungsmitglieder sind in einer Business-Funktion tätig, unter den Neuen wurden 61% mit einer Business-Rolle betraut. Während über die Hälfte der Frauen (55%) eine Support-Einheit führt, sind drei Viertel der männlichen Geschäftsleitungsmitglieder (75%) im Kerngeschäft des Unternehmens tätig und nur etwa ein Viertel in der Führung von Service-Einheiten.
4.3 Erfahrung der Gremiumsmitglieder
Bei der Betrachtung der Erfahrung der Gremiumsmitglieder kristallisieren sich im Private Sector zwei Fragestellungen als zentral heraus: Welche berufliche Entwicklung durchliefen Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder, bevor sie in ein Gremium bestellt wurden? Und wie lange sind sie bereits im Unternehmen tätig? In der öffentlichen Verwaltung hingegen stellt sich die Frage nach der Durchlässigkeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor.
Private Sector
Geschäftsleitungen
54% der Geschäftsleitungsmitglieder waren bereits vor ihrer Berufung in die Geschäftsleitung im Unternehmen tätig und wurden somit intern rekrutiert. Dies zeigt, wie wichtig das interne Talentmanagement ist. 21% der Geschäftsleitungsmitglieder waren bereits vor ihrer Berufung in einem anderen Unternehmen in der Geschäftsleitung tätig. Demgegenüber weisen nur 17% keine relevante Erfahrung im Unternehmen selbst oder in einer anderen Geschäftsleitung auf. Hierbei kann es sich auch um Manager/innen handeln, die aus Grosskonzernen eingestellt wurden und nicht im obersten Führungsgremium der Unternehmung einsassen, sondern z.B. auf Stufe Geschäftsbereich in einer Führungsposition unterhalb der Konzernleitung tätig waren. Auch unter den neuen Geschäftsleitungsmitgliedern zeigt sich, dass 19% weder Erfahrung aus einer anderen Geschäftsleitung mitbringen noch unternehmensintern rekrutiert wurden. 42% der Manager/innen unter den Neuen waren vor ihrer Berufung in die Geschäftsleitung bereits im Unternehmen tätig. 21% der Manager/innen unter den Neuen bringen Erfahrung aus einer anderen Geschäftsleitung mit.
Besonders interessant ist der Blick auf die durchschnittliche Erfahrung der Geschäftsleitungsmitglieder. Betrachtet man den Zeitraum, über den ein Geschäftsleitungsmitglied in einem Unternehmen angestellt ist, zeigt sich, dass intern beförderte Manager/innen länger im Unternehmen tätig sein müssen (durchschnittlich 10 Jahre), bis sie in die Geschäftsleitung berufen werden, als Geschäftsleitungsmitglieder, die extern Erfahrung auf gleicher Hierarchieebene sammelten – wenn auch nur bei einem KMU. Diese werden durchschnittlich nach nur 7 Jahren in das Führungsgremium berufen.
Vergleicht man die 65% intern beförderten Männer mit den 51% intern beförderten Frauen, so zeigt sich, dass die intern berufenen Frauen bereits nach 11 Jahren Betriebszugehörigkeit in die Geschäftsleitung geholt wurden, während die Männer mit 19 Jahren 8 Jahre länger als die Frauen im Unternehmen tätig waren vor ihrer Berufung in die Geschäftsleitung.
Verwaltungsräte
In diesem Jahr wurden insgesamt 865 Verwaltungsratsmitglieder untersucht. Von diesen waren 165 bereits vor ihrem Eintritt in den Verwaltungsrat im Unternehmen tätig (19%). Davon waren 19% als CEO angestellt, 7% gehörten der Geschäftsleitung an, und 2% hatten beide Ämter inne. Die Erfahrung im eigenen Unternehmen ist folglich durchaus ein Kriterium für die Wahl in den Verwaltungsrat. 60 Personen sitzen gleichzeitig in mehreren Verwaltungsräten des untersuchten Samples ein und besetzen insgesamt 132 Sitze. 46 Geschäftsleitungsmitglieder sitzen zudem gleichzeitig im Verwaltungsrat einer anderen im Report einbezogenen Unternehmung ein.
Das durchschnittliche Verwaltungsratsmitglied ist seit 6 Jahren im Amt. Verwaltungsratsmitglieder, die zuvor operativ im Unternehmen tätig waren, weisen mit 9 Jahren ein deutlich längeres Dienstalter auf. Sie gehören dem Unternehmen im Schnitt seit 18 Jahren an und wurden nach 9-jähriger Tätigkeit in den Verwaltungsrat berufen. Die neuen Verwaltungsratsmitglieder wurden nach einem durchschnittlichen Dienstalter von 9 Jahren in das strategische Führungsgremium gewählt.
Public Sector
Bei der Betrachtung der Erfahrung der Topkader der öffentlichen Verwaltung steht die Frage nach der Durchlässigkeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor im Vordergrund. Zudem interessiert, welche berufliche Entwicklung diese Personen durchlaufen hatten, bevor sie in ihre aktuelle Rolle gelangten, und wie lange sie bereits beim Kanton/Bund tätig sind.
Dienstalter
Das Dienstalter der untersuchten Personen beträgt durchschnittlich 7 Jahre. Die weiblichen Staatsschreiberinnen haben dabei das höchste Dienstalter mit 10 Jahren Tätigkeit in der aktuellen Rolle. Über alle anderen Samples hinweg zeigt sich, dass die Frauen jeweils auf eine kürzere Tätigkeit in der aktuellen Position zurückblicken als ihre Kollegen. Besonders stechen die Amtsleiter hervor, deren Dienstalter durchschnittlich 3 Jahre höher als jenes der Amtsleiterinnen ist.
Erfahrung
51% der Personen waren vor der Übernahme ihrer aktuellen Position bereits ohne Unterbruch beim gleichen Kanton wie heute bzw. beim Bund beschäftigt. Somit hat sich mehr als die Hälfte dieser Topkader intern entwickelt. Im Durchschnitt sind diese Personen seit 18 Jahren beim Bund/Kanton tätig, gelangten nach 11 Jahren in die aktuelle Position und arbeiten in dieser seit durchschnittlich 7 Jahren. Die von extern in ihre Position berufenen Personen, die vorher also nicht beim gleichen Kanton bzw. in der Bundesverwaltung tätig waren, arbeiten ebenfalls seit 7 Jahren in der aktuellen Position.
Durchlässigkeit
Insgesamt waren 51% der untersuchten Topkader bereits vor ihrer aktuellen Position beim heutigen Arbeitgeberkanton/beim Bund tätig. 33% der untersuchten Personen waren bereits einmal in der Privatwirtschaft tätig, bevor sie ihre aktuelle Position übernahmen. 51% übten zuvor eine Tätigkeit bei einer anderen öffentlichen Verwaltung aus. 16% waren zuvor sowohl in der Privatwirtschaft als auch in einer anderen öffentlichen Verwaltung tätig. Dies zeigt, dass viele Führungskräfte der öffentlichen Hand über ihre gesamte Berufslaufbahn hinweg auf zahlreiche Erfahrungen zurückgreifen, die über die aktuelle Organisation hinausreichen und auch einen «professionellen» Blick über den Tellerrand erlauben.
Von den 93 neu in die Position gelangten Personen wurden 49% intern rekrutiert (2025 51%). 80% der Neuen waren zuvor in einer anderen öffentlichen Verwaltung tätig, ebenso haben 54% Erfahrung aus der Privatwirtschaft, 46% haben sowohl Erfahrung aus einer anderen öffentlichen Verwaltung als auch aus der Privatwirtschaft. Am häufigsten werden die Staatsschreiber/innen kantons-/bundesintern rekrutiert. 67% der untersuchten Staatsschreiber/innen gelangten von intern in ihre Position. Bei den Generalsekretärinnen und -sekretären sind es 52% und bei den Amtsleiter/innen 50%. Ein Drittel der Amtsleiter/innen (36%) bringt Erfahrung aus der Privatwirtschaft mit, bei den Generalsekretären/Generalsekretärinnen sind es 35% und bei den Vorstehern/Vorsteherinnen der Kanzleien 34%.
4.4 Alter der Gremiumsmitglieder
Oftmals wird das Alter einer Person mit deren Erfahrung gleichgesetzt. Dieses Kapitel zeigt, wie alt die Gremiumsmitglieder im Schnitt sind und wie sich ihr Durchschnittsalter über die Jahre verändert hat.
Private Sector
Geschäftsleitungen
Die Geschäftsleitungsmitglieder sind im Schnitt 53 Jahre und die neuen Geschäftsleitungsmitglieder 50 Jahre alt. Bei beiden hat sich das Durchschnittsalter in den letzten Jahren erhöht. Das Durchschnittsalter der Neuen stieg seit 2008 um 4 Jahre. Damals waren sie 46 Jahre alt. Der Altersanstieg machte sich 3 Jahre später auch im Gesamtsample bemerkbar: Im Jahr 2012 waren die Geschäftsleitungsmitglieder 51 Jahre alt – 2 Jahre jünger als heute. Weibliche Geschäftsleitungsmitglieder sind inzwischen 52 Jahre alt. Sie sind 2 Jahre jünger als ihre Kollegen (54 Jahre). Die Schweizer/innen sind 52 Jahre und die ausländischen Geschäftsleitungsmitglieder 54 Jahre alt. Unter den neuen Geschäftsleitungsmitgliedern sind die Ausländer/innen mit 52 Jahren 2 Jahren älter als die Schweizer/innen (50 Jahre).
Verwaltungsräte
Seit 2024 stagnierte das Durchschnittsalter im Verwaltungsrat bei 60 Jahren. Die neuen Verwaltungsratsmitglieder sind 2 Jahre jünger (58 Jahre) als das Gesamtsample der Verwaltungsräte. Verwaltungsrätinnen sind 57 Jahre alt – 4 Jahre jünger als ihre Kollegen (61 Jahre). Die neuen Verwaltungsrätinnen sind 56 Jahre und die neuen männlichen Verwaltungsratsmitglieder 59 Jahre alt. Die Schweizer/innen sind 59 Jahre alt und somit zwei Jahre jünger als die ausländischen Verwaltungsratsmitglieder mit 61 Jahren. Unter den neuen Verwaltungsratsmitgliedern sind die Ausländer/innen mit 59 Jahren 3 Jahre älter als die Schweizer/innen (56 Jahre).
Public Sector
Topkader des Bundes und der Kantone
Die Topkader des Bundes und der Kantone sind im Schnitt 54 Jahre und die neuen Topkader 48 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der weiblichen Topkader liegt bei 52 Jahren. Die Männer sind 3 Jahre älter (55 Jahre). Die neuen weiblichen Topkader sind 46 Jahre und die neuen männlichen Topkader 49 Jahre alt.
Das Durchschnittsalter der Bundeskanzler/innen und Staatsschreiber/innen lag seit Erhebungsbeginn 2016 lange unverändert bei 52 Jahren. Seit 2021 ist ein Anstieg zu verzeichnen auf aktuell 56 Jahre.
Das Durchschnittsalter der Generalsekretärinnen und Generalsekretäre liegt gegenüber dem Vorjahr konstant bei 51 Jahren. Seit Erhebungsbeginn 2016 ist das Durchschnittsalter um 2 Jahre gestiegen. Frauen sind 50 Jahre alt und somit 2 Jahre jünger als ihre Kollegen (52 Jahre).
Das Durchschnittsalter der Amtsleiter/innen stagniert gegenüber dem Vorjahr bei 54 Jahren. Seit Erhebungsbeginn 2016 ist das Durchschnittsalter um 2 Jahre gestiegen. Die Frauen sind mit 52 Jahren jünger als ihre Kollegen mit 55 Jahren.
4.5 Verweildauer der ausgetretenen Gremiumsmitglieder
Dieses Unterkapitel zeigt auf, wie lange die Mitglieder, die im Erhebungszeitraum aus dem Gremium ausgetreten sind, in ihrer Funktion tätig waren. Diese Betrachtung bietet interessante Einblicke, wie sich Frauen, Männer, Schweizer/innen und Ausländer/innen hinsichtlich ihrer Verweildauer unterscheiden.
Private Sector
Geschäftsleitungen
Im vergangenen Jahr traten 146 Geschäftsleitungsmitglieder aus dem Gremium aus. Sie waren im Schnitt 6 Jahre in der Geschäftsleitung tätig – gleich lang wie im Vorjahr. Die 28 weiblichen Geschäftsleitungsmitglieder blieben 4 Jahre, die 118 Männer 6 Jahre im Amt. Frauen verbleiben folglich weniger lang in der Geschäftsleitung als Männer. Im Vorjahr waren Männer ebenfalls 7 Jahre in der Geschäftsleitung tätig und die ausgetretenen Frauen 3 Jahre.
Weibliche Mitglieder, die innerhalb des Unternehmens in die Geschäftsleitung berufen wurden, blieben 4 Jahre im Amt. Extern berufene Frauen waren 3 Jahre in der Geschäftsleitung tätig. Bei den Männern zeigt sich ein anderes Bild: Männer, die sich innerhalb des Unternehmens in die Geschäftsleitung entwickelten, blieben 6 Jahre, extern berufene 7 Jahre.
Die Schweizer/innen blieben 6 Jahre in der Geschäftsleitung, die Ausländer/innen 5 Jahre. Bereits in den Vorjahren galt, dass Schweizer/innen länger in der Geschäftsleitung verblieben als Ausländer/innen.
Verwaltungsräte
Im vergangenen Jahr traten 92 Verwaltungsratsmitglieder aus dem Gremium aus. Sie waren im Schnitt 10 Jahre im Verwaltungsrat tätig – gleich lang wie im Vorjahr. Die 26 Verwaltungsrätinnen blieben 9 Jahre, die 66 ausgetretenen Verwaltungsräte jedoch waren 10 Jahre im Amt. Die Schweizer/innen blieben mit 11 Jahren etwas länger im Verwaltungsrat als ihre ausländischen Kollegen/Kolleginnen mit 8 Jahren. Auch in den Vorjahren galt, dass die Schweizer/innen länger im Verwaltungsrat verblieben als die Ausländer/innen.
Public Sector
Topkader des Bundes und der Kantone
Im vergangenen Jahr traten 93 Topkader des Bundes und der Kantone aus ihrem Gremium aus. Für 89 Topkader liegen Daten zum Eintrittszeitpunkt ins Gremium vor. Im Schnitt blieben die Topkader 10 Jahre im Amt. Männer waren 12 Jahre in ihrer Position, Frauen 7 Jahre. Über alle Gruppen hinweg blieben Männer länger im Amt als Frauen. Die 11 Generalsekretäre und Generalsekretärinnen blieben 10 Jahre im Amt. Die 78 Amtsleiter/innen blieben im Schnitt 10 Jahre im Amt – die Männer 11 Jahre, die Frauen 7 Jahre.
5 Die Gender Diversity der Unternehmen und des öffentlichen Sektors
In diesem Kapitel stehen die Frauenanteile in den untersuchten Samples des privaten und des öffentlichen Sektors sowie die Gender-Diversity-Pipeline der teilnehmenden Unternehmen im Vordergrund. Das Sample Gender-Diversity-Pipeline, für das die 250 bedeutendsten Schweizer Unternehmen angefragt wurden, ist ein anderes Sample als jenes der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber, das seit 2006 untersucht wird. Die Zahlen zur Gender-Diversity-Pipeline werden im Zweijahresrhythmus erhoben. Für den diesjährigen Report liegen keine neuen Zahlen vor, es gelten jene von 2025. Dieses Kapitel gibt dieses Jahr daher nur einen kurzen Überblick.
5.1 Frauenanteile in der Gesamtsicht
Frauenanteile in der Gesamtsicht
Der Frauenanteil im Verwaltungsrat der untersuchten 155 Unternehmen beträgt 30% und liegt damit 3 Prozentpunkte über dem Wert der letzten Erhebung 2023. Bei den VR-Präsidien beträgt er 7% (2023 7%). Während in der operativen Gesamtbelegschaft 39% Frauen vertreten sind, sind es im Middle Management 28% und im Topmanagement 21%. Es lässt sich ein deutlicher und kontinuierlicher Rückgang des Frauenanteils von einer Hierarchiestufe zur nächsthöheren feststellen. Auf Stufe Geschäftsleitung nimmt dieser Anteil noch einmal ab; die untersuchten Unternehmen kommen auf 20% Frauen. Auf all diesen Ebenen stieg der Anteil Frauen seit 2019 an, jeweils zwischen 1 und 3 Prozentpunkten. Auf Stufe CEO finden sich 7% Frauen. Im Sample des Public Sector haben 20 Kantone und der Bund ihre Frauenanteile auf den Stufen unter dem Topkader ausgewertet, und es zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den 155 privatwirtschaftlichen Unternehmen, allerdings mit höheren Werten. Für das Topkader wurden alle 26 Kantone sowie die Bundesverwaltung ausgewertet. In den einbezogenen Kantonen findet sich in der Belegschaft mit 49% fast die Hälfte Frauen (2023 46%), auf Stufe Middle Management sind es 36% (2023 29%) und im Topmanagement ebenfalls 34% (2023 21%).
Gender-Diversity-Pipeline Privatwirtschaft
Gender-Diversity-Pipeline Public Sector
Die obigen Zahlen lassen sich anhand dieser Grafiken sehr gut als Pipeline anzeigen, welche klar aufzeigt, dass die Frauenanteile in den unteren Stufen deutlich höher sind als auf Stufe Geschäftsleitung. Die Pyramidenform ist charakteristisch für viele teilnehmende Unternehmen sowie deren Branchenwerte, wobei es innerhalb der Branchen grosse Unterschiede bei den Frauenanteilen gibt.
6 Die Nationalitäten im Private Sector
Die Internationalisierung der Unternehmen verändert auch deren Führungsgremien. Gefragt sind heute nicht mehr die besten Manager/innen der Schweiz, sondern die besten Köpfe weltweit. Ein Zeichen dafür ist auch, dass als Konzernsprache immer öfter Englisch verwendet wird. Diese Entwicklung ist eine gesonderte Betrachtung wert. Auf eine Auswertung der Nationalitäten in der öffentlichen Verwaltung wird verzichtet, da der Public Sector nahezu ausschliesslich Schweizerinnen und Schweizer beschäftigt und eine Erhebung der Ausländeranteile keinerlei Relevanz hat.
6.1 Geschäftsleitung
Übersicht der ausländischen GL-Mitglieder
Der Anteil GL-Mitglieder ohne Schweizer Pass beträgt 48 %. Lange oszillierte dieser Wert um 45 % und ist aktuell auf dem zweithöchsten Stand seit Erhebungsbeginn in 2006. Besonders interessant ist, dass mehr als die Hälfte der weiblichen GL Mitglieder, nämlich 55%, über keinen Schweizer Pass verfügen, während es bei den Männern mit 47% weniger als die Hälfte sind. Wichtig ist jedoch, zu beachten, dass 71 % der ausländischen GL-Mitglieder sogenannte «Inländer/innen» sind. Als «Inländer/innen» gelten Personen ohne Schweizer Pass, die aber bereits berufliche Erfahrung in Schweizer Unternehmen gesammelt haben vor der Beförderung ins oberste Führungsgremium.
Nachdem der Anteil Ausländer/innen in den Geschäftsleitungen von SMI-Unternehmen von 2016 bis 2018 bei 62% stagniert hatte, stieg er 2022 auf 72% an. Aktuell liegt dieser Wert bei 75%. Die SMI-Unternehmen liegen damit klar über dem Gesamtsample mit 48%, was einer Differenz von 27 Prozentpunkten entspricht.
Bei den CEOs erhöht sich der Anteil Ausländer/innen auf 45% (2025 43%). Unter den ausländischen Geschäftsleitungsmitglieder finden sich prozentual betrachtet mit 26% mehr Frauen als im Gesamtsample (22%).
In 14 der untersuchten Unternehmen (12%) sitzen keine Schweizer/innen in den Geschäftsleitungen, während die Geschäftsleitungen von 23 der 120 einbezogenen Unternehmen (19%) ausschliesslich mit Schweizer/innen besetzt sind. Dieser Wert lag im Vorjahr tiefer, bei 18%. Beide Zahlen sind tief, was bedeutet, dass die Unternehmen durchmischte Führungsgremien in Bezug auf die Nationalität aufweisen.
Nationalität der ausländischen GL-Mitglieder
Die meisten ausländischen Geschäftsleitungsmitglieder stammen unverändert aus Deutschland (125 von 464, 27%). Die 110 Angelsachsen (USA, GB, AUS, CAN, IRL) machen zusammen einen Anteil von 24% (2025 23%) aus. Die 80 neuen ausländischen Geschäftsleitungsmitglieder stammen mehrheitlich aus den angelsächsischen Ländern und aus Deutschland. Hier zeigt sich, dass der Anteil der Deutschen, welche mit 19 Personen 24% (2025 36%) ausmachen, im Vergleich zum Vorjahr abgenommen haben. Dafür machen machen die 22 Angelsachsen neu 29% (2025 21%) aus.
6.2 Verwaltungsrat
Übersicht der ausländischen VR-Mitglieder
Der Anteil Ausländer/innen im Verwaltungsrat steigt im Vergleich zum Vorjahr (2025 37%) auf 39% an und liegt aktuell 9 Prozentpunkte unter demjenigen in der Geschäftsleitung (48%). Unter den VRP finden sich mit 32% mehr Ausländer/innen als im Vorjahr (2025 30%). Der Anteil Ausländer/innen unter den CEOs stieg von 43% auf 45%. Eine Betrachtung des Frauenanteils zeigt, dass dieser unter den ausländischen Verwaltungsratsmitgliedern mit 41% höher ist als im Gesamtsample mit 34% und seit Beginn der Erhebung kontinuierlich angestiegen ist. Unter den neuen ausländischen Verwaltungsratsmitgliedern ist der Frauenanteil mit 43% ebenfalls höher als im Gesamtsample mit 38%. Bei den SMI-Unternehmen rangiert der Anteil der ausländischen Verwaltungsratsmitglieder mit 61% ganze 22 Prozentpunkte über dem aller Verwaltungsratsmitglieder (39%).
In 3 der untersuchten Unternehmen (3%) sitzen keine Schweizer/innen im Verwaltungsrat, während die Verwaltungsräte von 20 der 95 einbezogenen Unternehmen (21%) ausschliesslich mit Schweizer/innen besetzt sind.
Nationalität der ausländischen VR-Mitglieder
Die meisten ausländischen Verwaltungsratsmitglieder stammen aus den USA (72 von 335, 22%). Die zweitgrösste Gruppe stellt Deutschland mit 21% (70 Personen), gefolgt von Grossbritannien mit 8% (26) und Frankreich mit 5% (16). Betrachtet man die 109 Angelsachsen (USA, GB, CAN, IRL), so machen diese insgesamt 33% aus. In der Gesamtbetrachtung der deutschsprachigen Länder stellen Deutschland und Österreich zusammen 24% der ausländischen Verwaltungsratsmitglieder (80 Personen), was 9 Prozentpunkte unter den Angelsachsen liegt. Während die Deutschen in den Geschäftsleitungen also deutlich mehr Mitglieder stellen als die US-Amerikaner, zeigt sich in den Verwaltungsräten ein anderes Bild.
Die 54 neuen ausländischen Verwaltungsratsmitglieder zeigen auch dieses Jahr ein interessantes Bild. 2018 rangierten die Deutschen mit 31% klar vor den USA mit 18% und den Briten/Britinnen mit 8%. Insgesamt stellten die Angelsachsen (USA, GB, CAN, IRL) gemeinsam 31% (12 Personen) der neuen ausländischen Verwaltungsratsmitglieder, während Deutschland und Österreich zusammen 33% (13) aufwiesen. 2019 rangierten die Deutschen mit 14% (7) der neuen ausländischen Verwaltungsratsmitglieder auf dem zweiten Platz hinter den USA mit 18% (9) und vor Grossbritannien mit 10% (5). Die Angelsachsen stellten mit 36% somit mehr neue ausländische Verwaltungsratsmitglieder als Deutschland und Österreich zusammen mit 16%. 2020 belegten die Deutschen unter den neuen Verwaltungsratsmitgliedern mit 10% (3) wieder den zweiten Platz hinter den USA mit 39% (12), aber noch vor den restlichen Angelsachsen (Grossbritannien und Kanada), den Niederlanden und Spanien mit je 6% (2). Auch aktuell liegen die US-Amerikaner/innen auf dem ersten Platz 35% (19), vor den Deutschen mit 17% (9). Die Angelsachsen (AUS, USA, GB, IRL) stellen mit 39% (21) weitaus mehr ausländische Verwaltungsratsmitglieder als Deutschland und Österreich zusammen mit 19% (10).
6.3 Frauen
Übersicht
Unter den weiblichen Geschäftsleitungsmitgliedern finden sich mit 43% wieder weniger Schweizerinnen als vergangenes Jahr (45%). Auch in den Verwaltungsräten sitzen mit 54% weniger Schweizerinnen als letztes Jahr (57%), wobei sich der Wert über die letzten 5 Jahre um 55% eingependelt hat. Der Anteil der Ausländerinnen nahm über den gesamten Erhebungszeitraum sowohl in der Geschäftsleitung als auch im Verwaltungsrat fortlaufend zu, was darauf schliessen lässt, dass das Selbstverständnis für Frauen, die Karriere machen, im Ausland höher ist als in der Schweiz. Hier hat die Schweiz Nachholbedarf, und zwar gesellschaftlich, politisch und in den Unternehmen.
Nationalität der Ausländerinnen in den Geschäftsleitungen
Die grösste Gruppe unter den Ausländerinnen bilden die Deutschen: 21% (26) aller weiblichen ausländischen Geschäftsleitungsmitglieder haben einen deutschen Pass (2025: 26%). Die US-Amerikanerinnen (17) folgen auf dem zweiten Platz mit 14% (2025: 15%). Die Französinnen und Britinnen (je 16) folgen auf dem dritten Platz mit je 13% (2025: 14%). Unter den 21 Neuen finden sich 2 (10%) Britinnen, 5 (24%) Französinnen. Aus den USA und Deutschland stammen je 4 Personen (19%). Von den 9 neuen weiblichen SMI-Geschäftsleitungsmitgliedern haben 1 (11%) einen Schweizer Pass (2025: 11%), die 8 ausländischen SMI-Managerinnen stammen aus den USA (4), Frankreich (3) und Spanien (1).
Nationalität der Ausländerinnen in den Verwaltungsräten
In den Verwaltungsräten sitzen 54% Schweizerinnen. Letztes Jahr waren es 57%, im Jahr davor 56%. Betrachtet man nur die 136 ausländischen Verwaltungsrätinnen, so machen die Angelsächsinnen 34% (46) aus, wobei über die Hälfte (25%, 34 Personen) einen US-amerikanischen Pass besitzt. Bei den weiblichen Verwaltungsratsmitgliedern ist Deutschland mit 17% (23) vertreten, Grossbritannien mit 7% (10), Frankreich mit 7% (9), China mit 5% (7) und Kanada mit 4% (6). Klammert man die SMI-Unternehmen aus dieser Untersuchung aus, so stellt sich ein Schweizerinnenanteil von 61% (134) unter den 219 Verwaltungsrätinnen ein. Dies hängt damit zusammen, dass 38% (51) aller 136 ausländischen Verwaltungsrätinnen in SMI-Unternehmen tätig sind. Somit sind die im SMI notierten Unternehmen klar für die Globalisierung der Frauenanteile in den Verwaltungsräten verantwortlich.
7 Ein Blick auf interessante Untergruppen
Die umfangreichen Untersuchungsergebnisse zur Zusammensetzung des Private Sector sind die Grundlage für die nun folgenden gesonderten Betrachtungen interessanter Untergruppen und Branchen sowie deren Vergleich mit dem Gesamtsample. Die Auswertungen sollen eine Basis schaffen, um die Entwicklungen und Trends in der Schweiz besser zu verstehen.
7.1 CEOs und VRP
Den CEOs und VRP gilt ein besonderes Augenmerk. Ihre Daten wurden gesondert von der Gesamterhebung betrachtet, denn sie zeigen, wie es an der Spitze der Unternehmen aussieht.
Übersicht der CEOs und VRP
CEOs
Im aktuellen Erhebungsjahr kamen insgesamt 19 CEOs neu in ihre Position, was einem Anteil von 16% entspricht. Unter den 119 CEOs dominieren ganz klar die Männer mit 88%, wobei der Anteil der Frauen verglichen zu letztem Jahr auf 12% gestiegen ist (2025 10%). Die 14 weiblichen CEOs sind Philomena Colatrella (CSS Versicherung), Sabine Keller-Busse (UBS Switzerland AG), Magdalena Martullo-Blocher (EMS-Chemie Holding AG), Michèle Rodoni (Die Mobiliar), Nora Teuwsen (ABB Schweiz AG), Ricarda Demarmels (Emmi Schweiz AG), Hanneke Faber (Logitech International SA), Lara Skripitsky (McDonald’s Suisse Holding SA), Suzanne Thoma (Sulzer AG), Nadja Lang (ZFV-Unternehmungen), Géraldine Picaud (SGS), Susanne Wille (SRG), Ann-Kristin Erkens (SIG Holding Ltd.) und Laura Gersch (Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG).
Der Anteil Ausländer/innen unter den CEOs ist mit 45% tiefer als im Gesamtsample aller Geschäftsleitungsmitglieder (48%). Die SMI-CEOs zeigen hier ein deutlich internationaleres Bild, auch wenn der Wert im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht gesunken ist: aktuell verfügen 70% aller SMI-CEOs über einen ausländischen Pass (2025 75%).
Verwaltungsratspräsidenten/Verwaltungsratspräsidentinnen
Unter den VRP finden sich 7 Präsidentinnen. Dies sind Nayla Hayek (The Swatch Group Ltd.), Ursula Nold (Migros-Genossenschafts-Bund), Monika Ribar (SBB Schweizerische Bundesbahnen), Suzanne Thoma (Sulzer AG), Esther von Ziegler (ZFV-Unternehmungen), Petra Rumpf (Institut Straumann) und Audrey Zibelman (Landis+Gyr AG). Der Frauenanteil unter den VRP sinkt leicht von 8% auf 7%.
32% der VRP verfügen über keinen Schweizer Pass. 15% (also 14 Positionen) der Verwaltungsratspräsidien wurden aktuell neu besetzt. Von diesen haben 57% keinen Schweizer Pass, was einem Anstieg von 17 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht (2025: 40%).
Nationalität der CEOs und VRP
Nationalität der ausländischen CEOs
66 (55%) der 119 CEOs haben einen Schweizer Pass. Die 22 Deutschen (18%) bilden wie auch in den Geschäftsleitungen die grösste ausländische Gruppe. Die 7 französischen CEOs (6%) rangieren auf dem zweiten Platz. Die niederländischen und US-Amerikanischen CEOs liegen mit je 4 Vertretern (3%) auf Platz drei. Anschliessend folgen die österreichischen CEOs mit 3 (3%) Vertretern und Italien und Südafrika mit je 2 Vertretern (2%). Unter den 19 neu berufenen CEOs finden sich 10 Schweizer/innen (53%), während es im Vorjahr 38% waren. Des Weiteren wurden 6 Deutsche und je 1 Italiener, Däne und Franzose berufen.
Nationalität der ausländischen Verwaltungsratspräsidenten/Verwaltungsratspräsidentinnen
Es gibt prozentual gesehen mehr Schweizer VRP als CEOs. Während 66 (55%) der 119 CEOs Schweizer/innen sind, haben von den 95 VRP 65 (68%) einen Schweizer Pass. Die 6 Deutschen bilden die grösste ausländische Gruppe und stellen 20% aller ausländischen VRP. Es folgen die Belgier/innen mit 4 (13%) und die Schweden/Schwedinnen mit 3 (10%), sowie je 2 (7%) Vertreter/innen aus Grossbritannien, Spanien und den USA. Die ausländischen VRP verteilen sich auf 17 Nationen, d.h., die meisten Länder sind nur einmal vertreten: Ein ähnliches Bild liess sich auch in den vergangenen Jahren beobachten.
CEOs
Erfahrung der CEOs und VRP
64% der CEOs waren bereits vor ihrer Ernennung im Unternehmen tätig und wurden somit intern berufen. 9% (also 11) der CEO-Positionen wurden aktuell neu besetzt. Von diesen neuen CEOs wurden 18% intern berufen.
Die CEOs sind seit durchschnittlich 4 Jahren in ihrer Position. Intern berufene CEOs sind durchschnittlich seit 13 Jahren im Unternehmen, seit 8 Jahren in die Geschäftsleitung und seit 5 Jahren als CEO beschäftigt.
VRP
66% der VRP waren vor ihrer Ernennung ins Präsidium bereits operativ oder im Verwaltungsrat des Unternehmens tätig, bevor ihnen das Präsidium übertragen wurde. Nur 34% der Präsidenten/Präsidentinnen kamen als Unternehmensexterne in ihre Rolle. 41% (2025 49%) waren bereits im betreffenden Verwaltungsrat tätig, 23% (2025 27%) hatten zuvor die Position als CEO inne, und 2% (2025 2%) waren in der Geschäftsleitung engagiert. Unter den neu berufenen Präsidenten/Präsidentinnen finden sich 14% (2025 10%), die zuvor bereits im Verwaltungsrat tätig waren.
Durchschnittlich sind die Präsidenten/Präsidentinnen seit 6 Jahren im Amt, die intern berufenen Präsidenten/Präsidentinnen amten seit 8 Jahren in dieser Rolle und somit etwas länger. Jene Präsidenten/Präsidentinnen, die bereits zuvor in einem Verwaltungsrat tätig waren, sind seit 14 Jahren im aktuellen Verwaltungsrat engagiert, und die zuvor operativ tätigen Präsidenten/Präsidentinnen sind seit 18 Jahren im Unternehmen beschäftigt. Die extern gewählten Verwaltungsratspräsidenten/ Verwaltungsratspräsidentinnen sind seit 5 Jahren im Amt.
Alter der CEOs und VRP
CEOs
Das Durchschnittsalter der CEOs liegt bei 55 Jahren und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Seit 2012 ist es jedoch um 3 Jahre gestiegen. Die CEOs sind 2 Jahre älter als der Durchschnitt der Geschäftsleitungsmitglieder. Das Durchschnittsalter der neuen CEOs liegt mit 50 Jahren 3 Jahre unter dem Vorjahreswert. Weibliche CEOs sind im Schnitt 53 Jahre alt und somit 2 Jahre jünger als ihre Kollegen (55 Jahre).
VRP
Die VRP sind durchschnittlich 64 Jahre alt und damit 4 Jahre älter als die Verwaltungsratsmitglieder (60 Jahre). Das Durchschnittsalter der Präsidenten/Präsidentinnen stieg über die Jahre leicht an und ist aktuell 2 Jahre höher als zu Beginn der Erhebung im Jahr 2010 (62 Jahre). Die neu berufenen VRP sind 63 Jahre alt und sind somit sie 5 Jahre älter als die neuen Verwaltungsratsmitglieder (58 Jahre).
Verweildauer der ausgetretenen CEOs und VRP
CEOs
Im vergangenen Jahr traten 15 CEOs von ihrem Amt zurück. Sie waren im Schnitt 5 Jahre als CEO tätig – 3 Jahre kürzer wie im Vorjahr. 2025 sind nur männliche CEOs zurückgetreten. Die CEOs mit Schweizer Pass, die im vergangenen Jahr zurückgetreten sind, waren 6 Jahre im Amt, jene ohne Schweizer Pass 5 Jahre. CEOs, die innerhalb ihres Unternehmens in ihre Position berufen wurden, waren 4 Jahre im Amt und damit kürzer als CEOs, die von extern kamen (7 Jahre).
VRP
Im vergangenen Jahr traten 13 VRP von ihrem Amt zurück. Sie waren im Schnitt 8 Jahre in ihrer Funktion tätig – 1 Jahr mehr als im Vorjahr. Unter den Ausgetretenen befand sich 1 Frau. Jene VRP, die bereits zuvor im Verwaltungsrat tätig waren, gehörten diesem 6 Jahre an, bevor sie ins Präsidium gewählt wurden. Die im vergangenen Jahr zurückgetretenen ausländischen Präsidenten/Präsidentinnen blieben 6 Jahre im Amt und waren insgesamt 10 Jahre im Gesamtverwaltungsrat tätig. Schweizer/innen übten ihr Amt 9 Jahre als Präsidenten/Präsidentinnen und 12 Jahre im Gesamtverwaltungsrat aus.
7.2 SMI-Unternehmen
Der SMI ist als Blue-Chip-Index der bedeutendste Aktienindex der Schweiz und enthält die 20 grössten Titel aus dem SPI. Auf den SMI entfallen rund 85% der Gesamtkapitalisierung des Schweizer Aktienmarkts. SMI-Unternehmen sind Vorreiter in Sachen Globalisierung, aber auch in anderen Themenstellungen. Eine Untersuchung der SMI-Unternehmen als eigene Untergruppe bietet sich also an, weil sich an ihr wichtige Trends in Bezug auf die Entwicklung der Schweizer Führungsgremien ablesen lassen.
Zusammensetzung der SMI-Geschäftsleitungen
In den SMI-Unternehmen stagnierte der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen von 2006 bis 2016 auf niedrigem Niveau zwischen 3% und 6%. Ab 2017 setzte eine deutliche Aufwärtsentwicklung ein: Der Anteil stieg kontinuierlich von 6% auf 28% im Jahr 2024. Aktuell ist dieser Trend erstmals leicht rückläufig – der Frauenanteil sank von 28% auf 27%. Aktuell besetzten die SMI-Unternehmen 25% (2025 28%) der vakanten Geschäftsleitungspositionen mit Frauen.
Der Anteil Ausländer/innen in den Geschäftsleitungen der SMI-Unternehmen festigte sich in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang auf 61% im Jahr 2017 stieg der Wert wieder kontinuierlich an und erreicht aktuell mit 75% einen neuen Höchststand. Die im SMI notierten Unternehmen setzen ihre Geschäftsleitungsgremien damit deutlich internationaler zusammen als das Gesamtsample (48%). Die CEOs der SMI-Unternehmen zeigen eine interessante Entwicklung. Vor 8 Jahren betrug der Anteil Ausländer/innen unter den SMI-CEOs 71%, vor 7 Jahren sank er auf 55% und erreichte vor 5 Jahren 45%. Aktuell verzeichnet der SMI 70% CEOs mit ausländischem Pass.
Zusammensetzung der SMI-Verwaltungsräte
Im Vergleich zum Gesamtsample der Verwaltungsräte mit 34% weisen die SMI-Verwaltungsräte mit 36% einen höheren Frauenanteil auf. Dieser Wert stieg um einen Prozentpunkt seit dem letzten Jahr. In SMI-Verwaltungsräten stieg der Anteil Ausländer/innen von 59% im letzten Jahr auf aktuell 61%. Der Anteil Ausländer/innen unter den neuen SMI-Verwaltungsratsmitgliedern liegt bei 81%, während er letztes Jahr 50% betrug. 8 von 20 SMI-VRP haben einen Schweizer Pass, was einem Anteil von 40% entspricht.
Nationalität der SMI-Gremiumsmitglieder
Geschäftsleitungen
Die angelsächsischen Länder (USA, GB, AUS, CAN) stellen mit 56 Personen 40% der 141 ausländischen SMI-Geschäftsleitungsmitglieder. Deutschland belegt mit 18% (26 Personen) Rang 2 nach den USA mit 27% (38) und vor Grossbritannien mit 10% (14). Frankreich rangiert mit 9% (12) auf Rang 4. Die neuen SMI-Geschäftsleitungsmitglieder zeigen ein anderes Bild: 43% der neuen ausländischen SMI-Geschäftsleitungsmitglieder sind US-Amerikaner/innen (13 Personen) und 13% Franzosen (4), gefolgt von 10% Deutschen (3). Der Vergleich zwischen Gesamtsample und SMI zeigt, dass die deutschen Manager/innen in den SMI-Unternehmen eine untergeordnete Rolle spielen, während sie unter den Ausländer/innen das Gesamtsample klar dominieren.
Verwaltungsräte
Eine ähnliche Verteilung zeigen die Verwaltungsräte der SMI-Unternehmen. Hier dominieren unter den 127 ausländischen Verwaltungsräten die 56 Angelsachsen (USA, GB, CAN, IRL) mit 44%, wobei die 42 US-Amerikaner/innen mit 33% die grösste Gruppe stellen. Die 17 Deutschen kommen an zweiter Stelle mit 13%, und die je 6 Brit/innen und Franzos/innen belegen Rang 3 mit je 5%. Unter den 25 neu gewählten ausländischen Verwaltungsratsmitgliedern im SMI stellen die US-Amerikaner/innen mit 52% weitaus die grösste Gruppe (13 Personen), gefolgt von Deutschen mit 16% (4 Personen). Die USA stellen somit sowohl in den SMI-Unternehmen als auch im Gesamtsample deutlich mehr Verwaltungsratsmitglieder als Deutschland.
Verantwortungsbereiche der SMI-Geschäftsleitungsmitglieder
Bei den Geschäftsleitungsmitgliedern wird unterschieden zwischen Business- und Service-Funktionen. Als Business-Funktionen gelten alle umsatzrelevanten Rollen im Unternehmen bzw. jene Funktionen, die im Kerngeschäft des Unternehmens sind wie z.B. Sales, Marktverantwortungen, Forschung und Entwicklung sowie Produktion. Unter Service-Funktionen werden alle Rollen zusammengefasst, die eine Support-Funktion im Unternehmen und keine direkte umsatztreibende Wirkung haben wie z.B. Human Resources und Kommunikation.
64% aller SMI-Geschäftsleitungsmitglieder üben eine Business-Funktion aus, unter den Neuen wurden 51% in eine Business-Rolle berufen. Beide Werte liegen unter denen des Gesamtsamples (68% bzw. 61%). Unter den weiblichen SMI-Geschäftsleitungsmitgliedern finden sich 34% in einer Business-Funktion, von den Neuen Frauen wurden 30% mit einer Business-Funktion betraut.
Erfahrung der SMI-Gremiumsmitglieder
Geschäftsleitungen
61% der SMI-Geschäftsleitungsmitglieder waren bereits vor ihrer Berufung in die Geschäftsleitung im gleichen Unternehmen beschäftigt. 21% sammelten zuvor Erfahrung in einer anderen Geschäftsleitung, 10% weisen keine relevante Erfahrung im Unternehmen selbst oder in einer anderen Geschäftsleitung auf. Von den neuen SMI-Geschäftsleitungsmitgliedern bringen 6% (2026 13%) keine relevante Erfahrung im Unternehmen selbst oder aus einer anderen Geschäftsleitung mit.
Blickt man auf das Dienstalter im Unternehmen, zeigt sich, dass firmenintern beförderte SMI-Manager gleich lange im Unternehmen tätig sein müssen, nämlich durchschnittlich 5 Jahre, bis sie in die Geschäftsleitung eintreten, wie die Personen des Gesamtsamples. Die durchschnittliche Erfahrung der SMI-Geschäftsleitungsmitglieder im Unternehmen beträgt 19 Jahre, im Gesamtsample sind es 15 Jahre. SMI-Geschäftsleitungsmitglieder, die vor ihrem Eintritt ins Unternehmen externe Geschäftsleitungserfahrung – wenn auch nur bei einem KMU – sammelten, entwickeln sich nach 4 Jahren in das Führungsgremium, was gleich lang ist wie im Gesamtsample.
Verwaltungsräte
Die intern berufenen SMI-Verwaltungsratsmitglieder sind seit 22 Jahren im Unternehmen beschäftigt und wurden nach 8 Jahren in den Verwaltungsrat berufen. Das durchschnittliche SMI-Verwaltungsratsmitglied ist seit 6 Jahren im Amt, was dem Dienstalter des Gesamtsamples entspricht.
Dieses Jahr wurden insgesamt 207 SMI-Verwaltungsratsmitglieder untersucht. Von diesen waren 14% bereits vor ihrem Eintritt in den Verwaltungsrat im Unternehmen tätig. Davon waren 32% als CEO angestellt, 14% gehörten der Geschäftsleitung an, und 4% hatten beide Ämter inne.
Alter der SMI-Gremiumsmitglieder
Geschäftsleitungen
Die Geschäftsleitungsmitglieder der SMI-Unternehmen sind im Schnitt 54 Jahre und die neuen Geschäftsleitungsmitglieder 52 Jahre alt. Die SMI-Geschäftsleitungsmitglieder sind gleich alt wie im Vorjahr, aber 4 Jahre älter als zu Beginn der Erhebung im Jahr 2006 (50 Jahre). Weibliche und männliche SMI-Geschäftsleitungsmitglieder weisen beide ein Durchschnittsalter von 54 Jahren auf. Bei den neuen SMI-Geschäftsleitungsmitglieder sind die Frauen sowie Männer 52 alt. Schweizer SMI-Geschäftsleitungsmitglieder sind 53 Jahre alt, ihre ausländischen Kollegen sind 2 Jahr älter (55 Jahre). Die CEOs der SMI-Unternehmen sind 55 Jahre und die neuen CEOs 54 Jahre alt.
Verwaltungsräte
Die Verwaltungsratsmitglieder der SMI-Unternehmen sind im Schnitt 62 Jahre und die neuen Verwaltungsratsmitglieder 60 Jahre alt. Die SMI-Verwaltungsratsmitglieder sind leicht älter als im Vorjahr und zu Beginn der Erhebung im Jahr 2010. Die SMI-Verwaltungsrätinnen sind 60 Jahre alt und damit 3 Jahre jünger als ihre Kollegen (63 Jahre). Die neuen SMI-Verwaltungsrätinnen sind 59 Jahre alt, ihre Kollegen sind 2 Jahre älter (61 Jahre). Schweizer SMI-Verwaltungsratsmitglieder sind 61 Jahre alt, ihre ausländischen Kollegen 62. Die VRP der SMI-Unternehmen sind 65 Jahre und die neu gewählten VRP 61 Jahre alt.
8 Übersicht der einbezogenen Unternehmen
| Unternehmen | Private Sector | Gender-Diversity-Pipeline (sr2025) | Unternehmen | Private Sector | Gender-Diversity-Pipeline (sr2025) |
| Aargauische Kantonalbank | • | IVF Hartmann AG | • | ||
| ABB Ltd. | • | Jet Aviation Management AG | • | ||
| ABB Schweiz AG | • | • | Julius Bär Gruppe AG | • | |
| Accelleron Industries AG | • | Jungfraubahnen Management AG | |||
| Addex Therapeutics Ltd. | Kardex AG | ||||
| Adecco Management & Consulting SA | • | Klingelnberg AG | |||
| Adval Tech Holding AG | Komax AG | ||||
| Aéroport International de Genève | • | Kühne + Nagel International AG | • | • | |
| AEVIS VICTORIA SA | • | Landis+Gyr AG | • | ||
| Airesis SA | Leonteq Securities AG | ||||
| Alcon Switzerland AG | • | Liechtensteinische Landesbank | • | ||
| Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG | • | • | Lindt & Sprüngli (Schweiz) AG | ||
| Allreal Holding AG | LLB Schweiz AG | • | |||
| Alpiq AG | • | Logitech International SA | • | • | |
| ALSO Holding AG | Lonza Group AG | • | |||
| Aluflexpack AG | Luzerner Kantonalbank | • | |||
| AMAG Automobil- und Motoren AG | • | Magazine zum Globus AG | • | ||
| Amrize Ltd | • | Manor AG | • | • | |
| Amstein + Walthert AG | • | McDonald's Suisse Holding SA | • | • | |
| Angst & Pfister AG | MCH Group AG | ||||
| APG SGA AG | • | Medartis AG | |||
| Appenzeller Kantonalbank | • | medmix Group AG | |||
| Arbonia AG | • | Meier Tobler AG | • | ||
| ARYZTA AG | • | Metall Zug AG | |||
| Ascom Holding AG | • | Mettler-Toledo Holding AG | • | ||
| Autoneum Holding AG | • | Meyer Burger AG | |||
| Avaloq Group AG | Migros-Genossenschafts-Bund | • | • | ||
| Avolta AG | • | Mikron Holding AG | |||
| AXA Versicherungen AG | • | • | Mobilezone AG | • | |
| Axpo Holding AG | • | • | Mobimo Management AG | • | |
| Bachem Holding AG | Montana Tech Components AG | • | |||
| Baloise Gruppe | • | Nestlé S.A. | • | • | |
| Banca dello Stato del Cantone Ticino | • | Nidwaldner Kantonalbank | • | ||
| Bank Cler AG | Novartis AG | • | |||
| Bank J. Safra Sarasin AG | NZZ-Mediengruppe | • | |||
| Bank Julius Bär & Co. AG | Obwaldner Kantonalbank | • | |||
| Bank Lombard Odier & Co | OC Oerlikon Corporation AG | • | • | ||
| Bank Vontobel AG | • | Orascom Development Holding AG | |||
| Banque Cantonale de Fribourg | Orell Füssli Holding AG | • | |||
| Banque Cantonale de Genève | ORIOR AG | ||||
| Banque Cantonale du Jura | • | Partners Group Holding AG | • | • | |
| Banque Cantonale du Valais | • | Phoenix Mecano AG | • | • | |
| Banque Cantonale Neuchâteloise | Pictet Group SA | • | |||
| Banque Cantonale Vaudoise | Planzer Transport AG | • | |||
| Banque Pictet & Cie SA | PLAZZA AG | ||||
| Barry Callebaut AG | • | PostFinance AG | • | ||
| Basellandschaftliche Kantonalbank | • | PSP Swiss Property AG | • | ||
| Basilea Pharmaceutica Ltd | • | PwC Switzerland AG | • | • | |
| Basler Kantonalbank | • | Raiffeisen Schweiz | • | • | |
| Basler Verkehrs-Betriebe | Rehau GmbH | ||||
| BDO AG | Restaurant Bindella terra vite vita SA | • | |||
| Belimo Automation AG | Rhätische Bahn AG | • | |||
| Bell Food Group AG | • | Rieter Holding AG | • | ||
| Bellevue Group AG | • | Ringier Holding AG | • | • | |
| Berner Kantonalbank AG | • | Romande Energie Holding SA | |||
| BKW AG | • | • | RONAL AG | ||
| BLS AG | • | • | RUAG International AG | • | |
| BNP Paribas (Suisse) SA | RUAG MRO Holding AG | • | • | ||
| Bobst Group SA | • | • | Saint-Gobain Weber AG | ||
| Bossard Holding | Sandoz AG | • | |||
| Bucher Industries AG | • | • | Santhera Pharmaceuticals Holding AG | ||
| Bühler AG | • | • | SAURER AG | ||
| Burckhardt Compression AG | SBB Cargo AG | • | |||
| Burkhalter Holding AG | • | • | Schaffhauser Kantonalbank | • | |
| BVZ Holding AG | • | Schindler Holding AG | • | ||
| Bystronic Group AG | • | Schlatter Holding AG | • | ||
| Calida Holding AG | Schweiter Technologies AG | ||||
| Cembra Money Bank AG | • | Schweizerische Bundesbahnen SBB | • | • | |
| Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG | • | Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG | • | • | |
| Cicor Management AG | Schweizerische Nationalbank | • | |||
| Clariant AG | • | Schwyzer Kantonalbank | • | ||
| Coca-Cola HBC AG | • | • | Securitas AG | • | |
| Coltène Holding AG | Selecta AG | ||||
| Comet AG | Sensirion AG | ||||
| Compagnie Financière Richemont SA | • | SFS Holding AG | • | • | |
| CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG | • | SGS SA | • | ||
| Coop Genossenschaft | • | Siegfried Holding AG | |||
| CPH Chemie + Papier Holding AG | Siemens Schweiz AG | • | |||
| CREALOGIX AG | SIG Holding Ltd. | • | • | ||
| CSL Vifor | Sika AG | • | |||
| CSS Holding AG | • | • | SIX Group AG | • | • |
| Dätwyler Holding AG | • | • | SKAN AG | • | |
| Deloitte AG | Sonova Holding AG | • | |||
| Denner AG | • | • | SR Technics Ltd. | • | • |
| Die Schweizerische Post | • | • | SRG SSR | • | • |
| Digitec Galaxus AG | St. Galler Kantonalbank | • | |||
| DKSH Holding AG | • | • | Stadler Rail AG | • | |
| dormakaba International Holding AG | • | • | Starrag Group Holding AG | ||
| Dosenbach-Ochsner AG | Straumann Holding AG | • | • | ||
| Dottikon Exclusive Synthesis AG | Sulzer AG | • | • | ||
| DSM-Firmenich AG | • | Sunrise GmbH | • | ||
| Edelweiss Air AG | Suva | • | • | ||
| EFG International AG | SV Group AG | • | • | ||
| Elca Informatik AG | SWICA Krankenversicherung AG | • | |||
| Elektrizitätswerke des Kanton Zürich (EKZ) | Swiss Finance & Property Group AG | • | |||
| Elma Electronic AG | • | Swiss International Air Lines AG | • | • | |
| Emil Frey AG | • | Swiss Life AG | • | • | |
| Emmi AG | • | • | Swiss Life Schweiz | • | |
| EMS-CHEMIE HOLDING AG | • | Swiss Prime Site AG | |||
| Endress + Hauser AG | • | Swiss Re Ltd | • | • | |
| EQUANS Switzerland AG | • | • | Swiss Steel Holding AG | • | |
| ERNE AG | • | Swisscom AG | • | • | |
| Feintool International Holding AG | Swissport International Ltd. | • | |||
| F. Hoffmann-La Roche AG | • | • | Swissquote Bank AG | ||
| fenaco Genossenschaft | • | • | Syngenta AG | • | |
| Flughafen Zürich AG | • | Tecan Group AG | • | ||
| Forbo International SA | • | Temenos Group AG | • | ||
| Franke Holding AG | • | • | Tertianum Management AG | • | |
| Frutiger AG | • | • | Tetra Laval Group SA | • | |
| Galderma SA | • | The Swatch Group Ltd. | • | ||
| Galenica AG | • | • | Thurgauer Kantonalbank | • | |
| GAM Investments AG | TITLIS Bergbahnen AG | ||||
| gategroup AG | • | TX Group AG | • | • | |
| Geberit AG | • | • | UBS AG | • | • |
| Generali (Schweiz) Holding AG | UBS Switzerland AG | • | |||
| Georg Fischer AG | • | • | Urner Kantonalbank | ||
| Givaudan SA | • | Valiant Bank AG | • | ||
| Glarner Kantonalbank | Valora Holding AG | • | |||
| Glas Trösch Holding AG | • | VAT Group AG | |||
| Glencore plc | • | Vaudoise Versicherungen | |||
| Graubündner Kantonalbank | • | Vebego Schweiz Holding AG | • | ||
| Gurit Holding AG | • | Vetropack Holding AG | |||
| Helsana Versicherungen AG | • | • | VISANA Services AG | ||
| Helvetia Baloise Holding AG | • | Von Roll Holding AG | |||
| Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG | • | Vontobel Holding AG | • | ||
| HIAG Immobilien Holding AG | • | VP Bank AG | • | ||
| Hirslanden AG | • | VZ Gruppe AG | |||
| HOCHDORF Holding AG | • | V-ZUG Holding AG | • | • | |
| Holcim Ltd | • | Warteck Invest AG | • | ||
| HUBER+SUHNER AG | • | • | Ypsomed Holding AG | • | |
| Hypothekarbank Lenzburg AG | • | Zehnder Group AG | • | ||
| IBM Schweiz AG | • | • | ZFV-Unternehmungen | • | • |
| Idorsia Pharmaceuticals Ltd | Zug Estates Holding AG | • | |||
| Implenia AG | • | • | Zuger Kantonalbank | ||
| Inficon Holding AG | Zur Rose Suisse AG | ||||
| Interroll Holding AG | Zürcher Kantonalbank | • | • | ||
| Intershop Holding AG | Zurich Insurance Group AG | • | |||
| Investis Holding AG | • | Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG | • | • | |
| ISS Holding AG | • | • |
9 Datengrundlage
In der Datengrundlage sind die Zahlenreihen seit 2006, bzw. seit 2010, über sämtliche Samples verfügbar. Sie enthält auch zusätzliche Auswertungen zu Ausbildungen und Alter der Gremiumsmitglieder, Sprachen im öffentlichen Sektor etc., die im Report nicht aufgeführt sind.
Abkürzungsverzeichnis
| AG | Aktiengesellschaft | KMU | kleine und mittlere Unternehmen |
| bzw. | beziehungsweise | Ltd. | Limited |
| CEO | Chief Executive Officer | NCC | Nomination and Compensation Committee |
| CFO | Chief Financial Officer | plc | Public Limited Company |
| d.h. | das heisst | SMI | Swiss Market Index |
| etc. | et cetera | SPI | Swiss Performance Index |
| EU | Europäische Union | u.a. | unter anderem |
| GL | Geschäftsleitung | VR | Verwaltungsrat |
| HR | Human Resources | VRP | Verwaltungsratspräsident/Verwalungsratspräsidentin |